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Endokrinologie 8. Oktober 2013

Klinische Aspekte des primären Hyperparathyreoidismus

Klinische Symptomatik, Diagnose und Therapie.

Der PHPT ist die häufigste Ursache einer Hyperkalziämie. Eine autonome Überproduktion von Parathormon, die zur Hyperkalziämie führt und nicht über den Kalzium-sensing Rezeptor downreguliert wird, ist die pathophysiologische Grundlage der Erkrankung.

K

lassische Manifestationen des PHPT sind eine generalisierte Knochenerkrankung, Nierensteine und Nephrokalzinose, gastrointestinale, kardiovaskuläre, neuromuskuläre und neuropsychiatrische Symptome. In letzter Zeit hat sich die klinische Präsentation des PHPT in den westlichen Ländern geändert, er tritt in bis zu 80 % oligo- bis asymptomatisch auf. Klinische Untersuchung, Labor und bildgebende Verfahren zur Charakterisierung des Krankheitsbildes und zur Lokalisationsdiagnostik umfassen die Diagnostik.

Wenn möglich ist die Parathyreoidektomie die Therapie der Wahl bei klinisch manifestem PHPT, für den asymptomatischen PHPT wurden Richtlinien erarbeitet, um im Einzelfall zwischen Operation und konservativem Vorgehen zu entscheiden; dieses besteht in Monitoring, adäquater Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr sowie Hydrierung. Zur medikamenösen Therapie stehen Bisphosphonate und Kalzimimetika zur Verfügung.

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