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Untersuchung der Schilddrüse

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Prof. Dr. Werner Langsteger, KH der Barmherzigen Schwestern, Linz

 

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Prof. Dr. Klaus Emmanuel, KH der Barmherzigen Schwestern, Linz
 
Endokrinologie 17. September 2013

VIDEO: Erstes zertifiziertes Schilddrüsenzentrum

Besonders umfassende Patientenbetreuung geboten.

Jeder dritte Österreicher leidet an einer Erkrankung der Schilddrüse. Frauen sind wesentlich häufiger davon betroffen als Männer. Im österreichweit ersten zertifizierten Schilddrüsenzentrum im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz werden Schilddrüsenerkrankungen interdisziplinär von Nuklearmedizinern, Chirurgen und Pathologen behandelt.


Der Schilddrüsen-Status wird mit Hilfe von Anamnese-Gesprächen, Palpation, Ultraschall, Blutuntersuchung und Szintigrafie erhoben. Das interdisziplinäre Zentrum bietet den Patienten neben standardisierten Untersuchungen den Kontakt zu sämtlichen Spezialisten. Nicht nur Nuklearmediziner und Chirurgen können konsultiert werden, sondern in Einzelfällen auch Histologen und Pathologen, ein Augen- oder ein HNO-Arzt. Von ihnen bekommt der Patient ein Gesamt-Statement.

Sollte ein Schilddrüsenkarzinom diagnostiziert werden, muss die Schilddrüse samt den angrenzenden Lymphknoten entfernt werden. Einige Wochen nach der Operation erhält der Patient eine Radio-Jod-Therapie. Erfolgt die Diagnose früh genug, sind die Prognosen sehr gut: Die meisten Patienten haben dieselbe Lebenserwartung wie Personen ohne Schilddrüsenkarzinom, erklären Prof. Dr. Werner Langsteger und Prof. Dr. Klaus Emmanuel.

 

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