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© Deutsche Diabetes Hilfe
 
Diabetologie 15. März 2016

Diabetesdaten online

Therapie-Apps, Internet und Datenschutz

Immer mehr Menschen mit Diabetes dokumentieren ihre krankheitsbezogenen Werte elektronisch. Dabei sollten Patienten und Ärzte auf grundlegende Maßnahmen achten, um die Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Datum und Uhrzeit der Insulininjektionen, die jeweilige Insulinart sowie -dosis, Blutzuckerwerte, gewünschte zu essende Kohlenhydratmenge und Begleitumstände wie Krankheit oder Sport werden häufig nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch dokumentiert: Im Zeitalter des Smartphones helfen spezielle Diabetiker-Apps bei der Erfassung und Auswertung. Dabei sollte jedoch bewusst sein, dass persönliche Therapiedaten sowohl auf Patienten- als auch auf Ärzteseite in falsche Hände geraten können. Vielen Ärzten ist auch nicht klar, wie schnell die Nutzung von Software, Internet oder Apps die ärztliche Schweigepflicht verletzt – und somit strafbar wird.

Eine Checkliste zur Vermeidung rechtlicher Probleme sowie das eBook „Wie finde ich die beste Diabetes-App“, herausgegeben vom Deutschen Diabetes Forum, beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Diabetes-Apps, Internet und Datenschutz. Denn mittlerweile gibt es zahlreiche Apps und Software von unterschiedlichen Anbietern. Der Nutzer gibt die Dateien ein, die App bereitet sie statistisch und grafisch auf. Manche Programme bzw. Apps bieten Therapievorschläge, empfehlen Insulin- und Mahlzeitendosierung oder steuern medizinische Geräte wie Insulinpumpen. Wichtig ist, dass solche Apps zuverlässig funktionieren und die notwendige Sicherheit bieten.

Quelle: Presseaussendung Deutsche Diabetes Hilfe

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