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Diabetologie 22. Mai 2012

ÖDG-Frühjahrstagung 2012 mit weiblicher Handschrift

Diabetestherapie 2012 zwischen Ideal und Wirklichkeit ist zentrales Thema bei der 28. Frühjahrstagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft.

Am 1. und 2. Juni wird in den Räumlichkeiten der Universität Wien die ÖDG-Frühjahrstagung stattfinden. Dr. Heidemaria Abrahamian, Vorstand des Internistischen Zentrums, Otto-Wagner-Spital, Wien und Prof. Dr. Alexandra Kauztky-Willer, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Klinische Abteilung für Endokrinologie & Stoffwechsel, Gender Medizin, zeichnen in diesem Jahr für das Programm verantwortlich. Damit trägt diese bereits traditionsreiche Veranstaltung eine weibliche Handschrift.

In den Räumlichkeiten der Alma Mater

Die schönen Räume der Alma Mater der alten Wiener Universität bilden den festlichen Rahmen. Bilder von Klimt zieren den Festsaal. "Das Fakultätsbild "Medizin", das die griechische Göttin der Gesundheit Hygieia als selbstbewusste und sinnliche Frau darstellt, dabei sowohl Wissenschaft als auch Menschlichkeit und den Lebenszyklus interpritiert, war 1904 - für die Aula der Universität vorgesehen - ein Aufreger", schreiben die beiden Kongresspräsidentinnen in der Einladung zur Tagung. Heute sei es leider nur mehr als Nachbildung erhalten.

Aktuelle Herausforderungen für Medizinerinnen und Mediziner

Die Themen Evidenz, neue Biomarker für personalisierte Behandlungsformen, lebenslanges Lernen, ständiges Abwägen, welche Therapien für den individuellen Patienten die zielführendste ist, beschäftigen Hausärzte und spezialisierte Diabetesärzte gleichermaßen. Je weiter die medizinische Forschung fortschreitet und sich in der täglichen Praxis niederschlägt, desto schwieriger wird es, die für den einzelnen Patienten geeignete Behandlung zu finden.

Mit ein Grund, warum es bei der Fortbildungstagung um Sicherheit und Effektivität der Diabetestherapie in Zusammenschau mit den Leitlinien der ÖDG, aktuelle Themen wie Probiotika und Metabolomics mit Praxisbezug sowie "Mismatches" in der Diabetologie geht.

"Dabei befassen wir uns mit besonderen Herausforderungen für Experten und Generalisten, wie mit der Behandlung von PatientInnen mit Migrationshintergrund und von PatientInnen mit Mehrfachbehinderungen", schreiben Abrahamian und Kautzky-Willer im Programm-Vorwort der Veranstalterinnen. Und weiter: "Geschlechtsspezifische und psychosoziale Aspekte in der Diabetesbehandlung werden dabei ebenso beleuchtet und diskutiert und sollen durch einen anderen Blickwinkel neue Perspektiven eröffnen." Interaktive Elemente und "State of the Art"-Präsentationen runden das Programm der Tagung in Wien ab.

Selbstverständlich können Väter und Mütter unter den TagungsteilnehmerInnen ihre Kinder kostenlos durch geschulte PädagogInnen betreuen lassen.

Programmdownload: http://www.oedg.at/pdf/1206_OEDG_FJ_2012_Programm.pdf

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