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Diabetologie 1. Juni 2011

Insulintherapie

Bei Typ-1-Diabetes stellt die Insulintherapie eine lebensnotwendige Hormonersatztherapie dar. Indikationen zur Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes sind das Nicht-Erreichen der glykämischen Zielwerte unter Therapie mit oralen Antidiabetika, eine metabolische Entgleisung, Ko-Morbiditäten, Schwangerschaft und Kontraindikationen gegenüber oralen Antidiabetika. Zur Insulintherapie stehen kurz- und langwirksame Insuline und Insulinanaloga wie auch Mischinsuline zur Verfügung. Der Goldstandard in der Behandlung des Typ-1-Diabetes ist die funktionelle Insulintherapie mit der Verabreichung eines Basis- und kurzwirksamen prandialen Insulins und der Dosisanpassung durch den Patienten selbst. Für die Therapie des Typ-2-Diabetes stehen unterschiedliche Insulintherapieformen zur Verfügung, wie die Basis-Insulin unterstützte orale Therapie, die supplemetäre Insulintherapie mit der Gabe eines kurzwirksamen prandialen Insulins, die konventionelle Insulintherapie und die Basis-Bolus-Therapie. Die unterschiedlichen Insuline und Verabreichungsformen gestatten insbesondere für den Typ-2-Diabetiker eine Anpassung der Insulintherapie an die individuellen Bedürfnisse des Patienten.

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