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Diabetologie 1. Jänner 2010

Antithrombotische Therapie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Typ2 Diabetes mellitus

Die koronare Herzerkrankung (KHK) ist die führende Mortalitätsursache bei Patienten mit Diabetes mellitus (DM). Die Langzeitprognose des Diabetikers ohne Myokardinfarkt-Anamnese ist vergleichbar mit der eines Patienten, der einen Myokardinfarkt (MI) bereits durchgemacht hat, aber keinen DM hat. Der Antiplättchen-Therapie bei Patienten mit einer KHK und DM kommt eine zentrale Rolle zu, wobei dem ADP-Rezeptorblocker Prasugrel eine größere Effizienz zugeschrieben wird im Vergleich zu Clopidogrel und Ticlopidin. Patienten mit DM und akuten Koronarsyndrom (ACS), die einer interventionellen Therapie unterzogen werden, profitieren mehr von eine additiven Therapie mit Glycoprotein IIb/IIIa-Inhibitoren als Patienten ohne DM. Weiters kommen verschiedene, direkte und indirekte Antithrombine in der Therapie des ST-Hebungs-Infarktes (STEMI) und nicht ST-Hebungs-Infarktes (NSTEMI) zur Anwendung. Unter diesen Medikamenten haben sich sowohl das niedermoleklare Heparin Enoxaparin als auch der direkte Thrombin-Inhibitor Bivalirudin als sicher und effizient bei Diabetikern im Vergleich zu unfraktionierten Heparin erwiesen.

Serdar Farhan, Thomas Höchtl, Alexandra Kautzky-Willer, Johann Wojta, Kurt Huber, Wiener Medizinische Wochenschrift 1/2/2010

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