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Diabetologie 1. Jänner 2010

Bedeutung der Lipidtherapie bei Diabetes

Das LDL-Cholesterin spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese der Atherogenese, und die primär LDL-Cholesterin-senkenden Statine reduzieren das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit Diabetes signifikant. Das LDL-Cholesterin ist deshalb in den aktuellen Leitlinien das primäre Ziel der Lipidtherapie. Es sollten alle Patienten mit Typ-2-Diabetes ein LDL-Cholesterin <100 mg/dl erreichen, Höchstrisikopatienten mit der Kombination von Diabetes und koronarer Herzerkrankung ein LDL-Cholesterin <70 mg/dl. In Anbetracht der überwältigenden Evidenz für die Wirksamkeit der Statintherapie sollte die Senkung des LDL-Cholesterins primär durch Statine erfolgen. Bei vielen Patienten ist für eine Senkung des LDL-Cholesterins unter 70 mg/dl eine Hochdosis-Statintherapie erforderlich. Charakteristisch für Patienten mit Typ-2-Diabetes ist eine Fettstoffwechselstörung mit hohen Triglyzeriden, niedrigem HDL-Cholesterin und kleinen, atherogenen LDL-Partikeln, welche ein herausragender Prädiktor für die Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit Diabetes ist. Zumindest für die Höchstrisikopatienten mit der Kombination Diabetes plus KHK erscheint deshalb – trotz der aktuell noch unvollständigen Datenlage – eine zusätzliche medikamentöse Therapie dieser diabetischen Dyslipidämie mit Nikotinsäure oder Fibraten eine erwägenswerte Option.
  • Herr Doctor Nabil Deeb, 24.01.2011 um 20:45:

    „Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !


    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY


    Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

    Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.


    Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

    1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
    2.-HDL, LDLØ
    3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
    4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
    5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
    7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
    9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
    10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging)


    Bioverfügbarkeit:-

    Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.

    Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

    Diese o.g. wissenschaftlichen Tatsachen stammen aus den internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichenungen und unseren Beobachtungen in den mediterranen Ländern .

    Mediterrane Bevölkerungsgruppen weisen aufgrund ihrer gesunden Ernährung eine höhere Lebenserwartung auf.

    Diesbezüglich kommt neben Omega-3-Fettsäuren insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenolen (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin ein bedeutender Stellenwert in der Prävention altersbedingter Erkrankungen zu.

    Eine sehr kleine inverse Assoziation zwischen der Einnahme insgesamt Obst und Gemüse und Krebsrisiko wurde in EPIC-Studie „“ EPIC-Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2010; doi: 10.1093/jnci/djq072 „“ beobachtet. Angesichts der geringen Größe der beobachteten Assoziationen, ist Vorsicht bei der Interpretation der EPIC-Studie zu empfehlen .

    Vermindern die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Mellitus Typ 2 und seine Folgen ? !

    Reduce the antioxidant plant compounds the risk of heart attack, stroke, diabetes mellitus type 2 and its consequences? !
    Réduire l'usine de composés antioxydants le risque de crise cardiaque, accident vasculaire cérébral, de diabète sucré de type 2 et ses conséquences ? !
    Minska antioxidant ämnen från växter risken för hjärtinfarkt, stroke, diabetes mellitus typ 2 och dess konsekvenser ? !

    Reduser antioksidant plantesammensetninger risikoen for hjerteinfarkt, hjerneslag, diabetes mellitus type 2 og dens konsekvenser ? !



    Literatur beim Verfasser.


    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Ihr

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor

    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association.

    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale

    P.O. Box 20 10 53
    53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

    &


    Nabil DEEB
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