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Diabetologie 1. Juli 2009

Stellenwert von Langzeit-Insulin-Analoga in der Therapie des Diabetes mellitus Typ 2

Etwa fünf bis zehn Prozent der europäischen Bevölkerung sind Diabetiker, wobei die Prävalenz – auch in Österreich – stark ansteigt. Die wesentlichen Therapieziele bei Diabetes mellitus sind die Vermeidung von Komplikationen und Organschäden, die Vermeidung schwerer Hypo- und Hyperglykämien und die Erhaltung der Lebensqualität. Viele Typ-2-Diabetiker benötigen im Lauf ihrer Erkrankung früher oder später Insulin, wobei die Verabreichung eines lang wirksamen Insulins bzw. Insulinanalogons die einfachste – und leitlinienkonforme – Art ist, eine Insulinisierung zu beginnen. Die bestehende Datenlage zeigt, dass die Anwendung von lang wirksamen Insulinanaloga bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mit oralen Antidiabetika unzureichend eingestellt sind, einfach, sicher und effizient ist. Diese Therapieoption sollte dem Arzt und dem Patienten die Entscheidung für den Beginn einer Insulintherapie erleichtern und daher uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Das vorliegende Positionspapier fasst die diesbezügliche Datenlage zusammen.

Bernhard Ludvik, Helmut Brath, Thomas Wascher, Hermann Toplak, Wiener klinische Wochenschrift 13/14/2009

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