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Dr. Susanne Schunder-Tatzber.
 
Arbeitsmedizin 30. Dezember 2011

AfAM - Jahresrückblick 2011

Die Präsidentin der Akademie für Arbeitsmedizin zu den herausragenden Leistungen und Innovationen in ihrem Fachgebiet.

Moderne Arbeitsmedizin berücksichtigt physische, psychische und soziale Einflüsse und bedient sich eines Spektrums an Faktoren, die nicht nur die unmittelbare Arbeitsumgebung, sondern auch die Arbeitsorganisation, die Führungsstruktur und die Unternehmenskultur mit einbezieht.

Zwei wesentliche Faktoren spielen dabei eine Rolle

Einerseits die demografischen Veränderungen und die damit verbundene längere Lebensarbeitszeit. Voraussetzung dafür ist, Arbeitnehmer möglichst lange gesund im Arbeitsprozess zu erhalten.

Andererseits nehmen psychische Erkrankungen auffällig zu, sodass diese - neben Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats – bereits die häufigste Ursache für Invaliditätspensionen ist.

Arbeitsmediziner stehen in der Regel in jedem Betrieb als Ansprechpartner zur Verfügung, können somit frühzeitig auf vorhandene Probleme aufmerksam machen und im Bedarfsfall andere Experten hinzuziehen. Somit wird die Bedeutung der Arbeitsmedizin mit ihrer Schnittstellenfunktion zunehmend größer.

Dr. Susanne Schunder-Tatzber.

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