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Angiologie 4. Juni 2013

Neuartige Einblicke in die Feinstruktur der Arterienwand

Erkrankungen der Arterienwand zählen zu den häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Grazer Forscher haben nun erstmals eine mikroskopische Technik eingesetzt, mit welcher sich die biomechanischen Eigenschaften der untersuchten Gefäßwand rechnerisch ermitteln lassen.

Das ultramoderne Mikroskop am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz bedient sich der sogenannten Multiphotonen-Technologie. Die dafür vorgesehen Proben werden speziell präpariert. Eine eigens entwickelte Software erlaubt schließlich eine Darstellung und Berechnung der dreidimensionalen Ausrichtung der Kollagenfasern. Die so gewonnen Informationen dienen als Grundlage für eine Computer-gestützte Simulation der biomechanischen Eigenschaften des arteriellen Gewebes. Die Forscher sind überzeugt, mit dem neuen Mikroskop, die Atherosklerose künftig besser verstehen zu lernen.

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