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Angiologie 1. Juni 2011

Körperliche Aktivität und endotheliale Dysfunktion bei Typ-2-Diabetikern: über die Rolle von Stickstoffmonoxid und oxidativem Stress

Typ-2-Diabetiker weisen eine erhöhte Konzentration systemischer freier Radikale auf, welche die Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid (NO) im Endothel stark einschränken und damit zur Entstehung einer endothelialen Dysfunktion beitragen. Diese Übersichtsarbeit analysiert den Einfluss von körperlichem Training auf molekulare Entstehungsmechanismen der endothelialen Dysfunktion und eruiert die Bedeutung von regelmäßiger sportlicher Aktivität für die Endothelfunktion bei Typ-2-Diabetikern. Systematisches Training verstärkt die endogene antioxidative Kapazität und bewirkt eine Abnahme von oxidativem Stress. Sportliche Aktivität – auch in Kombination mit einer Ernährungsumstellung – verringert außerdem hyperglykämische Blutzuckerspiegel, wodurch eine Hauptquelle freier Radikale beim Diabetes eingedämmt wird. Zudem steigert körperliches Training die vaskuläre NO-Synthese durch eine erhöhte Verfügbarkeit/Aktivität der endothelialen NO-Synthasen (eNOS). Ein Ausdauer- als auch ein Krafttraining mit submaximalen Intensitäten oder eine Kombination beider Trainingsformen eignet sich langfristig, die Endothelfunktion bei Typ-2-Diabetikern wirksam zu verbessern.

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