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Angiologie 1. Dezember 2009

Akute Pulmonalembolie

INHALT

  • Einleitung
  • Epidemiologie und Pathophysiologie
  • Risikofaktoren
  • Diagnostik
  • Therapie
  • Schwangerschaft und akute Pulmonalembolie
  • Weblinks
  • Literatur
  • Vorbereitungsfragen zur Facharztprüfung

Einleitung

Pulmonalembolien, denen ursächlich zumeist eine tiefe Beinvenenthrombose zugrunde liegt, können einerseits völlig asymptomatische Zufallsbefunde darstellen, andererseits aber auch als massive Pulmonalembolie rasch einen letalen Verlauf nehmen. Eine Pulmonalembolie, die zu hämodynamischer Beeinträchtigung bzw. Instabilität führt, wird als massive Pulmonalembolie bezeichnet. Eine typische chronische Komplikation einer Pulmonalembolie stellt die chronische thromboembolische pulmonalarterielle Hypertension dar. Die akute Pulmonalembolie kann plötzlich und völlig unvorhergesehen auftreten und nur sehr schwer zu diagnostizieren sein. Die Behandlung kann die potentielle Letalität senken, und vor allem eine adäquate Primärprophylaxe stellt normalerweise eine sehr effektive Therapie dar. Dennoch versterben Patienten mit akuter Pulmonalembolie im ersten Jahr nach dem Ereignis 4-mal häufiger an einer Rezidiv-Pulmonalembolie, als Patienten die „nur“ wegen einer tiefen Venenthrombose behandelt werden. In erster Linie soll es in dieser Übersicht um die akute Pulmonalembolie thrombotischen Ursprungs und um die massive Pulmonalembolie gehen, wobei die aktuellen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten und Richtlinien besondere Beachtung finden sollen. Das Kapitel „Tiefe Venenthrombose“ wurde in Ausgabe 2/2009 ausführlich behandelt.

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