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Angiologie 1. Oktober 2009

Perioperative Diagnose einer Thrombose

Venöse Thromboembolien (VTE), wie die tiefe Beinvenenthrombose oder die Pulmonalembolie, sind eine häufige postoperative Komplikation. Trotz diagnostischer Fortschritte bleibt speziell im postoperativen Bereich der Nachweis oder Ausschluss einer VTE eine diagnostische Herausforderung. Die präoperative Erhebung von thrombembolischen Risikofaktoren ist ein wichtiger Faktor in der Abschätzung des postoperativen thrombembolischen Risikos. Laborparameter wie z. B. das D-Dimer sind nur bedingt aussagekräftig, da diese durch einen chirurgischen Eingriff massiv beeinflusst werden. Letztlich haben Ultraschalluntersuchungen – nicht zuletzt aufgrund der geringen Belastung für den Patienten – einen hohen diagnostischen Stellenwert. Verbände, perioperative Ödeme können jedoch die Interpretation der Ultraschallbefunde erschweren oder einschränken. Angiographische Methoden sind aufgrund der Nephrotoxizität der Kontrastmittel besonders bei multimorbiden Patienten nur bedingt anwendbar. Moderne Entwicklungen im Bereich der Magnetresonanz ermöglichen Untersuchungen mit nebenwirkungsarmen Kontrastmitteln, metallische Implantate limitieren jedoch den Einsatz der Magnetresonanz.

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