zur Navigation zum Inhalt
 
Angiologie 1. Oktober 2009

Eingriff-spezifische Thromboseprophylaxe beim Erwachsenen

Veränderungen des Blutflusses, Gefäßwandverletzungen und eine gesteigerte Gerinnbarkeit des Blutes durch angeborene oder erworbene Thrombophilie oder durch die perioperative Gerinnungsaktivierung tragen gemäß dem Konzept von Virchow ursächlich zur Entstehung von perioperativen Venenthrombosen bei. Je nach Art des Eingriffs beträgt das Risiko zwischen <10% und >50%. Das Risiko ist nach großen orthopädischen Eingriffen und bei Tumoroperationen am höchsten. Ziel einer standardisierten perioperativen Thromboseprophylaxe ist, die postoperative Morbidität und Mortalität zu senken. Dieser Artikel beschreibt Patienten- und Eingriff-spezifische Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe. Aktuelle Empfehlungen zur mechanischen und pharmakologischen Prophylaxe einschließlich Beginn und Dauer der Antikoagulation werden dargestellt. Neben der Thromboseprophylaxe für allgemeinchirurgische und große orthopädische Eingriffe wird die Problematik auch am Beispiel neurochirurgischen Interventionen und der Tumorchirurgie beleuchtet.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben