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Angiologie 1. Juni 2009

Tiefe Venenthrombose – TVT

INHALT:

  • Einleitung
  • Epidemiologie
  • Pathophysiologie und Risikofaktoren
  • Diagnostik
  • Therapie
  • Besondere Klinische Situationen
  • Ausblick
  • Weblinks
  • Literatur
  • Vorbereitungsfragen zur Facharztprüfung

Einleitung

Tiefe Venenthrombose (TVT) und Pulmonalembolie (PE) sind die klinischen Manifestationen einer Erkrankung, die auf Grund der Gemeinsamkeiten in Pathophysiologie und Behandlung heute meist unter dem Begriff Venöse Thromboembolie (VTE) zusammengefasst werden. Meist entsteht eine TVT in den Unterschenkelvenen und breitet sich in etwa 25% in die proximalen Venensegmente aus, prinzipiell ist die Entstehung einer Thrombose jedoch in jedem Venensegment möglich. Der Schweregrad der TVT reicht von der lokalisierten distalen Unterschenkelvenenthrombose bis zur ausgedehnten Mehretagenthrombose mit Beteiligung kaliberstarker proximaler Venen. Akut- und Langzeitkomplikationen der TVT umfassen die unter Umständen fatale PE, die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertension (CTEPH), die Rezidivthrombose und die postthrombotische Schädigung des betroffenen Beines. Obwohl die Antikoagulantientherapie das Rezidivrisiko effizient verringert, sind therapieassoziierte Komplikationen – insbesondere Blutungen – häufig und in manchen Fällen mit schweren bzw. fatalen Konsequenzen für den Patienten verbunden. Aus diesen Gründen muss eine eventuell vorhandene Thrombose sicher diagnostiziert bzw. ausgeschlossen werden.

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