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Innere Medizin 1. August 2006

Molekulare und klinische Aspekte des Eisenstoffwechsels. Von der Anämie bis zur Hämochromatose

Die Entdeckung zahlreicher neuer Gene, deren Produkte am Eisenstoffwechsel und an dessen komplexer Regulation beteiligt sind, hat unser Wissen in diesem Bereich in den letzten Jahren rasch zunehmen lassen. Störungen der Eisenhomöostase gehören zu den häufigsten pathologischen Veränderungen im klinischen Alltag und können sich auf den Gesundheitszustand und auf die Lebenserwartung eines Patienten negativ auswirken. Daher ist ein fundiertes Wissen über den Eisenstoffwechsel sowie über die pathophysiologischen und klinischen Aspekte von Eisenüberladung, -mangel und -fehlverteilung von großer medizinischer Bedeutung. Diese Arbeit fasst den gegenwärtigen Wissensstand im Bereich des Eisenstoffwechsels zusammen, wobei der Schwerpunkt auf klinisch relevanten Fakten von hereditärer Hämochromatose, sekundärer Eisenüberladung, Eisenmangelanämie, Anämie der chronischen Erkrankung und Anämie der kritischen Erkrankung liegt. Darüber hinaus werden die Berührungspunkte von Eisenstoffwechsel und Immunsystem dargestellt, soweit sie den Zusammenhang zwischen Eisenstatus und Risiko für Infektionen und Malignome betreffen.

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