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Innere Medizin 5. Juni 2007

Das geheime Leben des Stickstoffmonoxids

Die Allergologie sieht bisher Fehlreaktionen des Immunsystems im Mittelpunkt der Allergie-Entstehung.

Neueste Entdeckungen britischer Wissenschafter werfen Licht auf die Rolle der Pollen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Pflanzenreproduktion entdeckten sie, dass verschiedene Pollenarten unterschiedliche Mengen Stickstoffmonoxid (NO) absondern. „Und zwar produzierten Pollen, die für allergische Reaktionen bekannt sind, erheblich größere Mengen NO als andere Arten“, berichtet Dr. John Hancock von der Universität Bristol, der die Studie bei einem Treffen der Society for Experimental Biology in Glasgow vorstellte. Pollen, die männlichen Keimzellen der Pflanzen, sondern NO als Signalstoff für weibliche Keimzellen ab. Dasselbe NO spielt bei der humanen Immunreaktion eine zentrale Rolle: Die Interaktion könnte zu Allergien beitragen.

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