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Innere Medizin 1. September 2008

Arterielle Hypertonie unter Höheneinfluss

Das Blutdruckverhalten unter hypoxischen Bedingungen hängt von individuellen Faktoren, Höhe und Dauer des Höhenaufenthaltes ab. Während die meisten Menschen in der Höhe normotensiv reagieren, können einige wenige auch mit mäßiggradigem Blutdruckanstieg oder sogar -abfall reagieren. Unter 4.000 m Höhe ist jedoch mit einer überschießenden Blutdrucksteigerung nicht zu rechnen. Ein Höhenaufenthalt in mittlerer Höhe zur Rehabilitation kardiozirkulatorischer Erkrankungsbilder ist zu empfehlen. Der Effekt der Medikamenteneinsparung kann mehrere Monate lang nach Rückkehr auf gewohnte Normalhöhe anhalten. Darüber hinaus sind ausdauertrainierte Hypertoniker mit medikamentös kontrolliertem Blutdruck ohne zusätzliches Gesundheitsrisiko fähig auch an Trekkingtouren teilzunehmen.

Wolfgang Domej, Michael Trapp, Eva Maria Miggitsch, Tiziana Krakher, Rita Riedlbauer, Peter Roher, Günther Schwaberger, Wiener Medizinische Wochenschrift

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