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Innere Medizin 1. September 2008

Kampf gegen FSME: Durchimpfungsraten steigen

Die 10. Konferenz der Internationalen Working Group on Tick-Borne Encephalitis (ISW-TBE) stand unter dem Motto "Kampf gegen FSME: Durchimpfungsraten steigen". Die FSME-Inzidenz stieg in vielen europäischen endemischen Ländern. Unter den am meisten betroffenen Ländern sind Deutschland, die Schweiz, die Tschechische Republik, Slowenien, Schweden und die Baltischen Staaten. In vielen Gebieten ändern sich die drei wichtigsten Lebensbedingungen für Zecken zugunsten der Zeckenpopulation: Luftfeuchtigkeit über 85%. Temperaturen über 6–7°C, und das Vorhandensein einer großen Zahl an Wirten. Im europäischen Vergleich verzeichnet Österreich die höchste FSME-Durchimpfungsrate (88%). Obwohl in den letzten Jahren auch in einigen anderen Ländern eine Steigerung der Impfraten erzielt werden konnte, ist die Abdeckung nach wie vor zu niedrig. Allgemein gültige Impf-Empfehlungen fü. Reisende stehen nicht zur Verfügung. Daher initiierte die ISW-TBE in Ländern, wo die Krankheit bislang weitgehend unbekannt ist, Aktivitäten, die eine Steigerung des Bewusstseins zum Ziel haben.

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