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Innere Medizin 1. Juli 2008

Hochdruck und Adipositas

Adipositas zeigt eine starke Assoziation mit Hypertonie, wobei das viszerale Fett über eine Vielzahl von para- und endokrin wirksamen Peptiden eine Schlüsselrolle in der Pathogenese des erhöhten Blutdrucks und der akzelerierten Atherothrombose übergewichtiger Personen spielt. Pathophysiologisch kommt der erhöhten Aktivität des RAAS und des sympathischen Nervensystems eine zentrale Bedeutung zu; neben dem erhöhten peripheren Widerstand ist die Kreislaufsituation durch hohes Herzminutenvolumen und Hypervolämie charakterisiert. Der Hypertonus des Übergewichtigen ist salzsensitiv und spricht medikamentös auf Hemmung des RAAS in der Regel gut an. Vorrangig in der Behandlung sind Lebensstilverbesserungen mit mehr Bewegung und weniger Kalorienzufuhr als wichtigste Maßnahmen und Mitbehandlung der häufigen begleitenden Risikofaktoren im Sinne des heute geforderten totalen Risiko Managements.

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