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Innere Medizin 1. Oktober 2007

Invasive Mykosen und Trauma

Das eingesprengte Fremdmaterial bei einer offenen Verletzung begünstigt die Inokulation ubiquitär vorhandener Pilze, die in traumatisch verändertem Gewebe sich festsetzen und vermehren können. Akut verlaufende Pilzinfektionen infolge eines perforierenden Traumas sind sehr selten. Die Schwere der Infektion ist von der Art der Verletzung (penetrierend, Fremdkörper), der Körperregion und vom Allgemeinzustand des Patienten abhängig. Bei immunkompetenten Patienten bleibt die Infektion lokal auf Kutis und Subkutis beschränkt, seltener sind Faszien, Muskeln und Knochen betroffen. Diese Übersichtsarbeit befasst sich mit Pilzinfektionen nach offenen Verletzungen. Die invasiven Pilzinfektionen werden in folgende Gruppen eingeteilt: invasive Mykosen durch Inokulation als direkte Verletzungsfolge, nach Augenverletzungen, als tropische Pilzerkrankung (Myzetom, Madurafuss), nach (Beinahe-)Ertrinken und invasive Mykosen als nosokomiale Infektion bei Langzeitaufenthalt auf Intensivstationen nach schwerem Polytrauma.

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