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Innere Medizin 21. Februar 2006

Heiße Tipps für coole Diabetiker

Die Menge an Links zu diesem Thema ist schier unüberschaubar. Auf den zweiten Blick lichtet sich jedoch die verwirrende Vielfalt. Abgesehen von Kliniken und niedergelassenen Ärzten, die ihre Dienste anbieten, findet man rasch zu den einschlägigen Universitäten, universitären Einrichtungen und zu den Fach-Organisationen, die auf ihren Homepages eine Fülle an Informationen für Mediziner und Ratgeber-Links für Patienten anbieten.

Diabetes Austria
http://www.diabetes-austria.com
Das 1996 vom Journalisten Peter P. Hopfinger gegründete erste deutschsprachige Internetmagazin für Diabetiker hat sich zu einem Superhit entwickelt. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens sieht die Erfolgsbilanz so aus: 210.000 Besucher pro Jahr, die gemeinsam mehr als 800.000 Seiten abrufen und über zehn Millionen Zugriffe. Konzipiert ist das elektronische Diabetes-Monatsmagazin mit Tagesaktualität. Google führt es unter den Top 3 der deutschen Diabetes-„Adressen“. Österreichs Spitzen-Diabetologen stehen darüber hinaus auf Anfrage kostenlos zur Verfügung.

Belinda-Projekt
http://www.diabetes.de
Button „belindaprojekt“ Belinda ist ein von Ärzten und Pharmafirmen initiiertes Projekt zur Beschäftigung mit Diabetes im Alltag. Dieses Portal bietet neben neuesten Meldungen auch die Möglichkeit, Fragen an Experten zu richten. Ein Zeitschriften-Archiv und auch Berichte zur weltweit ersten Studie über Patientenzufriedenheit werden angeboten. Neue und lesenswerte Bücher, Top-News aus der Diabetes-Forschung und Praxis bilden gemeinsam mit einem aktuellen Interview (Ärzte und Persönlichkeiten aus der einschlägigen Industrie) eine üppige Rundum-Info für die Betroffenen. Sozusagen für jeden etwas. Ein eigenes Glossar hat für „Neuzugänge“ eine korrekte Erklärung parat, um sich im Dschungel des „Fachchinesisch“ zurecht zu finden.

Österreichische Diabetes-Gesellschaft
http://www.oedg.org
Die Österreichische Diabetes Gesellschaft, 1969 gegründet, hat sich das Ziel gesetzt, das Schicksal von Diabetikern durch mehr zielgerichtete Information zu verbessern. Bereits auf der Begrüßungs-seite stellt sich die ÖDG mit den Worten vor: „Wir wollen die Menschen in Österreich über Diabetes informieren und ihnen die Wichtigkeit der Diabetesvorsorge näher bringen.“ Betroffene und Interessierte können sich so grundsätz-liche Themen herunterladen wie: Was ist Diabetes?, können Kongress-Termine und Vortrags-Themen zu der jeweiligen Veranstaltung erfahren und haben Zugriff auf eine Fülle weiterer einschlägiger Informationen. In diesem Portal werden auch die ärztlich-wissenschaftlichen Fachgesellschaften und die heimischen Diabetes-Experten vorgestellt. Sie widmet sich speziell der Behandlung und Prävention. Das Motto der Österreichischen Diabetes-Gesellschaft: helfen, heilen, forschen.

Österreichische Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel
http://www.oeges.at
Graphisch ansprechend gestaltet, bietet diese Homepage schon auf der ersten Seite die aktuellsten Infos, wie zum Beispiel über die 10. Jahrestagung der ÖGES und das 13. Österreichische Osteoporoseforum. Wer dann „aktuelles“ anklickt, kann sich das komplette Vortragsprogramm der Tagung ansehen. Das Ziel der ÖGES ist die Förderung der experimentellen und klinischen Forschung, Lehre und Praxis auf dem Gebiet der Endokrinologie und des Stoffwechsels. Sie fördert auch als Plattform die fachliche und kollegiale Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaftlern, Medizinern und Veterinärmedizinern in Wissenschaft und Praxis (Eigendefinition). Die ÖGES bietet auch eine Liste aller ihrer Mitglieder mit Dienstadresse, Telefon, Fax und Emailadresse sowie der wissenschaftlichen Schwerpunkte an.

Föderation der internationalen Symposia über Diabetes mellitus (FID)
http://www.donausymposium.de
Die Benutzerstatistik der FID-­Homepage zeigt einen regen Zuspruch. Die Zahl der monatlichen Anfragen lag von September 2004 bis April 2005 zwischen 838 und 1.455, die der monatlichen Besuche zwischen 225 und 268. Nach der Aktualisierung und Installation von Links auf den Webseiten der Diabetesgesellschaften in Österreich und Deutschland verdoppelten sich diese Zahlen und lagen von April bis Juli 2005 für Anfragen zwischen 2.504 und 2.945 und für Besuche zwischen 460 und 540. Gegründet wurde die Gesellschaft 1969 durch den Wiener Prof. Dr. Alois Beringer. Ursprüngliche Mitglieder waren Länder des Donauraums, später fand eine Erweiterung auf Mittel- und Osteuropa statt.

Diabetesnetzwerk
http://www.diabetes-news.at
Die Themen, die von diesem Netzwerk behandelt werden, sind auch durchaus kontrovers. So haben die Diabetes-News etwa als Titelgeschichte: „Zuckerkranke dürfen Zucker essen“ gewählt. Mit einem Klick kann der Besucher dieses Portals auf die Suche nach Ärzten und Selbsthilfegruppen gehen. Weitere Buttons liefern unter dem Stichwort „Information“, alles, was Patienten wissen sollten und wollen, und über Apotheken-Angebote. Weiters im Angebot: ein Versandservice für Diabetikerbedarf. TV und Radiotipps, Berichte aus der internationalen Diabetes-Forschung und Hinweise auf Veranstaltungen ergänzen das vielfältige Angebot des Diabetes Netzwerk, das auf der Homepage seine Leser auffordert: „Schauen Sie sich einfach um!“

Informatiossystem zum Diabetes mellitus
http://www.diabetes-deutschland.de
Die Eingangsseite von diabetes-deutschland.de unterscheidet sich von anderen durch einige sonst nicht anklickbare Buttons. So sind zum Beispiel Seiten eigenen Ernährungs-Rezepten gewidmet, wird ein Selbsttest angeboten und über die Möglichkeiten zur Teilnahme an Studien informiert. Ein Diabetes-Kalender listet alle einschlägigen Veranstaltungen übersichtlich auf. Für Diabetiker sehr nützlich: die Arzt-Klinik-Suche. Allerdings sind da nur Ärzte und Kliniken aus der BRD angeführt. Der Newsletter bietet Nachrichten aus Forschung und Diabetesversorgung. Die Kurzfassungen der einzelnen Meldungen sind alle mit bunten Bildern versehen, um zum Weiterlesen anzuregen.

ADA – Aktive Diabetiker Austria
http://www.aktive-diabetiker.at
Auf der ersten Seite dieser ­Homepage wird unmissverständlich festgestellt: Wir sehen uns nicht als Patienten (Leidende), sondern als Menschen mit vielseitigen Bedürfnissen. Unseren Diabetes wollen wir mit unserem Leben positiv in Einklang bringen! Getreu diesen Vorsätzen sind eigene „Schubladen“ mit dem Titel: „Termine“, „Artikel“; „Information“, „Links“ sowie „Wandern/Sport“ und „Jugend“ eingerichtet. Eine ansehnliche Link-Sammlung bietet eine Menge von weiterführenden Informationsseiten. Wer zu „Wir über uns“ geht, erfährt, dass Diabetiker eine „dicke Haut mit Stacheln d‘rauf“ brauchen. Was durch das Maskottchen, den „Diabetigel“, symbolisiert werden soll.

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