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Innere Medizin 1. März 2007

FSME-Monitoring: Monitoring von Impfnebenwirkungen und -reaktionen auf die FSME-Impfung durch ausgew

Das Institut für Impfsicherheit des österreichischen Grünen Kreuzes führte in der Frühjahrsaison 2002 eine Postmarketing Sentinel Studie zur Impfsicherheit der beiden in Österreich verfügbaren FSME Impfstoffen durch. Fünfhundert niedergelassene Pädiater oder Allgemeinmediziner wurden eingeladen, aktiv am Monitoring teilzunehmen. Dabei wurden Daten über 25.905 verimpfte Dosen generiert. Es kam in 107/25.906 (0,413 %) zu Meldungen über verstärkte Impfreaktionen. Die häufigsten dokumentierten unerwünschten Impfnebenwirkungen waren fieberhafte Zustandsbilder. Die übrigen Impfreaktionen entsprachen den aus der Literatur bekannten Reaktionen. Die am häufigsten betroffene Altersgruppe waren Säuglinge und Kleinkinder. Das Monitoringverfahren unter Mithilfe von niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Kinderärzten, welches unabhängig von routinemäßig verpflichtenden Meldeverfahren durchgeführt wurde, hat sich als geeignetes Instrument erwiesen, Reaktionen und Nebenwirkungen der FSME-Impfung zu detektieren.

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