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Innere Medizin 1. Februar 2007

Myokardial Ischämie/Reperfusionsuntersuchungen an einem in vivo Mausmodell

Die letzten Jahre wurden durch bemerkenswerte Fortschritte im Verständnis der Pathophysiologie der koronaren Herzkrankheit geprägt. Die myokardiale Ischämie ist hauptsächlich durch die Atherosklerose der Koronargefäße bedingt. Obwohl die funktionellen Folgen von verminderter Blutversorgung am Herzmuskel hinlänglich bekannt sind, ist die koronare Herzkrankheit immer noch die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Deshalb richten sich die therapeutischen Bemühungen auf die Wiederherstellung der Perfusion in den ischämischen Arealen, um die Entstehung einer Gewebsnekrose zu vermeiden und um die Funktion des Organs wieder herzustellen. Die Reperfusion von ischämischem Gewebe geht allerdings oft mit mikrovaskulärer Dysfunktion einher, die sich durch Beeinträchtigung der Endothel-abhängigen Vasodilatation in Arteriolen und Ansammlung von Leukozyten in den Kapillaren manifestiert. Die Verfügbarkeit einer großen Anzahl an knockout-Mäusen ermöglicht wichtige Erkenntnisse über das Zustandekommen der Myokardschädigung durch Ischämie und Reperfusion. Deshalb sind Mausmodelle von großem Interesse für die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien beim Menschen.

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