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Innere Medizin 6. November 2015

Diagnostik und Management von Nahrungsmittelallergien im Kindes- und Jugendalter

Nahrungsmittelallergien können zu lebensbedrohlichen Symptomen führen und vermindern die Lebensqualität betroffener Kinder, Jugendlicher und deren Eltern. Die Prävalenz der Nahrungsmittelallergie hat zugenommen, unterliegt aber einer starken regionalen Variabilität. Wenige Nahrungsmittel sind für IgE- und nicht-IgE-vermittelte Allergien als Auslöser verantwortlich (Kuhmilch, Hühnerei, Weizen, Soja, Fisch, Krebstiere, Nüsse und Erdnüsse). Eine präzise Diagnostik ist essentiell. Ein positiver Sensibilisierungstest alleine beweist keine Allergie und ist in seiner klinischen Relevanz zu überprüfen. Die Behandlung basiert auf einer strikten Allergenkarenz. Medikamentöse Notfallmassnahmen helfen die Symptomatik zu kontrollieren, aber eine kurative Therapie steht zurzeit nicht zur Verfügung.

Summary

Food allergies can result in life-threatening reactions and diminish quality of life. The prevalence of food allergies is increasing with large regional variability. A few food allergens cover the majority of food-related reactions (cow`s milk, egg, wheat, soy, fish, crustacean, nuts and peanut). Food reactions can be categorized in IgE-mediated and non-IgE-mediated, the latter of which remaining often a clue in the diagnosis. Treatment of food allergy involves mainly strict avoidance of the trigger food. Medications help to manage symptoms of disease, but currently, there is no cure for food allergy.

Univ. Prof. Dr. Zsolt Szépfalusi, Karin Spiesz, Isidor Huttegger, Wiener Medizinische Wochenschrift 17/18/2015

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