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Innere Medizin 13. April 2006

Das AIDS-Präventionsprojekt "Secure the Future"

Im Kampf gegen AIDS engagiert sich das pharmazeutische Unternehmen Bristol-Myers Squibb besonders für Frauen und Kinder im südlichen Afrika. 115 Millionen US-Dollar fließen in dieses bislang größte Engagement eines einzelnen Unternehmens: das Projekt "Secure the Future". "90 Prozent der HIV-Infizierten leben in Ländern der Dritten Welt, vorwiegend in Asien und Afrika. Doch nur 10 Prozent der finanziellen Mittel fließen dorthin", stellt Dr. Manfred Forstenlehner, österreichischer Manager von Bristol-Myers Squibb (BMS) ,fest. Das südliche Afrika trifft es besonders. Teilweise ist jeder vierte Erwachsene dort infiziert, und hier leben zwei Drittel aller HIV-Infizierten.

Für ein umfassendes Engagement gegen HIV/AIDS in neun afrikanischen Ländern hat das amerikanische Unternehmen Bristol-Myers Squibb insgesamt 115 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt dieser Initiative steht die Hilfe für betroffene Frauen und Kinder sowie die Ausbildung von Pflegepersonal und Ärzten. An "Secure the Future" beteiligen sich die Regierungen der betroffenen Länder, die Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) sowie AIDS-Institute und medizinische Fakultäten aus den USA und Afrika, z.B. das Harvard AIDS-Institut, die Morehouse School of Medicine in Atlanta und die Medizinfakultät der Universität in Südafrika.

"Auf Grund des Ausmaßes der AIDS-Katastrophe - vor allem in Afrika - ist es entscheidend, dass öffentliche und private Bereiche partnerschaftlich zusammenarbeiten, um einen wirklichen Fortschritt in der Entwicklung effektiver Therapien zu erzielen und den Menschen in Not helfen zu können", sagte Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, "Durch diese Initiative gibt Bristol-Myers Squibb ein bemerkenswertes Beispiel für eine solche Partnerschaft. Die UNO ist stolz, an diesem zukunftsweisenden Projekt beteiligt zu sein."

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