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Allgemeinmedizin 12. Juli 2005

Weniger FSME-Fälle

Prof. Dr. Heidemarie Holzmann, Institut für Virologie der Universität Wien: "Obwohl es in den letzten Jahren immer wieder Aufregung um die FSME-Impfung gegeben hat, ist der Erfolg in Österreich doch sehr beeindruckend!" Traten in der Vor-impfära etwa 600 bis 700 FSME-Fälle in Österreich auf, so waren es im vergangenen Jahr nur mehr 54 hospitalisierte Erkrankungen. "Im Vergleich dazu wurden in der Tschechischen Republik, in der die FSME-Durchimpfungsrate noch unter 10 Prozent liegt, im Jahr 2001 623 FSME-Fälle registriert", so Holzmann. In der heurigen Impfsaison stehen erstmals zwei gut immunogene und gut verträgliche FSME-Impfstoffe zur Verfügung. Holzmann: "Eine erfreuliche Entwicklung ist zudem, dass auch jeweils eine Kinderdosis auf den Markt gebracht wurde - für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr." Die heurigen Erfahrungen aus der Anwendungsbeobachtung durch ein eigenes, vor zwei Jahren vom Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates etabliertes Überwachungssystem (Sentinel-System) weisen auf eine gute Verträglichkeit der verschiedenen Impfstoffe hin.

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