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Innere Medizin 11. Juli 2005

COPD-Liga Austria nimmt ihre Arbeit auf

600 Millionen Menschen leiden weltweit an COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease), die Krankheit rangierte 1990 an sechster Stelle der weltweiten Todesursachen.2020 wird es bereits der dritte Platz in diesem traurigen Ranking sein! Fachleute schätzen, dass rund eine halbe Million ÖsterreicherInnen von der schleichenden, todbringenden Krankheit betroffen sind. Tendenz: steigend.

Grund genug für führende österreichische Pulmologen, die "COPD-Liga Austria" (CLA zu gründen. Diese wurde nun der Öffentlichkeit vorgestellt und zwar von 

  • Prim. Univ. Doz. Dr. Hartmut Zwick, Abt. für Atmungs- und Lungenerkrankungen, KH der Stadt Wien Lainz,
  • Prim. Dr. Kurt Aigner, Abt. für Lungenkrankheiten, KH der Elisabethinen, Linz
  • OA Dr. Sylvia Eva Hartl, Abt. für Atmungs- und Lungenkrankheiten SMZ Baumgartner Höhe Wien,
  • Univ. Doz. Dr. Helmuth Rauscher, Abt. für Atmungs- und Lungenerkrankungen, KH der Stadt Wien Lainz.

Die CLA wendet sich zur primären Prävention an die gesunde Bevölkerung und zur Optimierung von Diagnose, Therapie und Rehabilitation an Patienten und Ärzte. An Letztere, "weil auch dort das Problembewusstsein noch geweckt werden muss" (Zwick). So haben niedergelassene Allgemeinmediziner in Wien im Rahmen eines Pilotversuchs die Möglichkeit, leihweise einen Spirometer zu übernehmen, um ihre Patienten zu entsprechenden Messungen zu veranlassen. Denn: "Die Lungenfunktionsanalyse ist in Österreich momentan nicht einmal Bestandteil der Gesundenuntersuchung" (Zwick).

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