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Innere Medizin 1. Februar 2008

Perforiertes Duodenalulkus mit choledochoduodenaler Fistel

GRUNDLAGEN: Choledochoduodenale Fisteln sind selten und werden meistens nur zufällig bei Untersuchung des oberen Gastrointestinaltraktes gefunden. Normalerweise zeigen sich solche Fisteln nicht als Notfälle mit freier Perforation in die Bauchhöhle. METHODIK: Fallbericht. ERGEBNISSE: Im Folgenden ist der Fall eines 68-jährigen Mannes beschrieben, der nach einer kurzen Episode mit Schmerzen im Epigastrium als akuter Notfall mit den Symptomen einer Peritonitis stationär aufgenommen wurde. Im Rahmen einer Laparotomie wurde ein perforiertes Duodenalgeschwür gefunden, welches in den Gallengang erodiert hatte und Gallenflüssigkeit in den Bauchraum austreten lies. Das durchgeführte Operationsverfahren erfüllt die Kriterien des operativen Managements von choledochoduodenalen Fisteln, das vor beinahe einem halben Jahrhundert von Hutchins beschrieben wurde, um die Abheilung von Ulzerationen und die Drainage von Gallenflüssigkeit zu erreichen, und ein Zurückfließen der Galle zu verhindern. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Dieser Fall beschreibt eine seltene Komplikation eines Duodenalgeschwürs als Zufallsbefund während einer Laparotomie für eine Ulkusperforation.

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