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Innere Medizin 25. September 2014

Ist invasive Therapie am Lebensende medizinisch und ethisch vertretbar, wenn Symptomkontrolle und Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrund stehen?

Anhand eines Patientenbeispiels werden die komplexen Probleme einer invasiven Therapie (Gastroskopie mit Stentsetzung) am Lebensende aufgezeigt und diskutiert. Bei dem 67-jährigen Patienten mit einem Kardiakarzinom standen zunächst die Symptome Übelkeit und Erbrechen im Vordergrund, welche aber konservativ gut in den Griff zu bekommen waren. Der Wunsch des Patienten, wieder Essen zu können, stellte das Team der Palliativstation vor eine ethische Herausforderung. In diesem Artikel soll das Spannungsfeld zwischen einerseits hochentwickelten interventionell– endoskopischen Möglichkeiten und andererseits sinnvoller Behandlung am Lebensende dargestellt werden.

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