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Innere Medizin 1. Oktober 2007

Palliative endoskopische Interventionsmöglichkeiten beim Ösophaguskarzinom

GRUNDLAGEN: Nach wie vor wird das Ösophaguskarzinom bei vielen Patienten erst in einem nicht mehr kurativ resektablem Stadium diagnostiziert. Ziel der Palliation ist eine rasche und anhaltende Beseitigung der Dysphagie bei gleichzeitig bestmöglicher Lebensqualität. METHODIK: Pubmed-unterstützte Literatursuche bezüglich der verschiedenen palliativen endoskopischer Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Ösophaguskarzinom. ERGEBNISSE: Neben der Intubation des Ösophagus mittels selbst-expandierender Metall- oder Plastik-Stents stehen mit dem Nd-YAG-Laser, der Argon-Plasma-Koagulation, der intratumoralen Ethanolinjektion und der photodynamischern Therapie auch endoluminale Verfahren zur lokalen Tumorreduktion zur Verfügung. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Keine der derzeit verfügbaren endoskopischen Therapiemöglichkeiten zeigt sich gegenüber den anderen in allen Aspekten der Palliation überlegen. Für die Auswahl der richtigen Therapie sind Größe und Lokalisation des Tumors, die Lebenserwartung des Patienten, sowie die eigene Expertise zu berücksichtigen.

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