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Innere Medizin 1. Juni 2007

Immuntherapie beim Ösophagus Karzinom

GRUNDLAGEN: Die Fortschritte der chirurgischen Techniken und die Anwendung diverser Chemotherapeutika haben zwar die Prognose des Ösophaguskarzinoms in den letzten Jahrzehnten verbessert, jedoch ist das 5 Jahresüberleben noch immer schlecht. Diese Tatsache hat zur Erforschung von neuen Therapieoptionen wie zum Beispiel Immunotherapie geführt. METHODIK: Literaturübersicht und Darstellung eigener Erfahrungen mit Immuntherapie. ERGEBNISSE: In den letzten zwei Jahrzehnten wurden in klinischen Studien die adoptive Immuntherapie unter Verwendung von Tumor-infiltrierenden Lymphozyten oder Lymphokin aktivierten Killerzellen angewendet: Das zunehmende Verständnis über die zentrale Rolle von professio-nellen antigen-präsentierenden Zellen (dendritische Zellen; DCs) in der Regulation des Immunsystems und die Mechanismen, welche die Funktion der beteiligten Effektorzellen kontrollieren öffnet neue Therapieoptionen bei Tumorpatienten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Immuntherapie in Kombination mit etablierten Therapiemodalitäten scheint ein möglicher Therapieansatz in der Behandlung des Ösophaguskarzinoms zu sein, der die Prognose zukünftig noch verbessern sollte.

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