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Innere Medizin 27. Februar 2014

Österreichische 3e-Empfehlungen zu Diagnose und Management von Gicht 2013

Grundlagen: Gicht ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung in der westlichen Welt und zeigt eine steigende Prävalenz. Nach dem Vorbild früherer 3e-Empfehlungen (Evidence-Expertise-Exchange) zu anderen rheumatologischen Problemen war das jetzige Ziel die Erstellung von internationalen Empfehlungen zur Diagnose und Therapie von Gicht und Hyperuricämie auf Basis einer systematischen Literatursuche.

Methodik: Zu Beginn des 3e-Projektes wurden in den teilnehmenden Ländern in einem Delphi-Prozess zunächst jeweils 10 nationale Fragen erstellt, die dann zu 10 internationalen Fragen verknüpft wurden. Danach wurde eine systematische Literatursuche durchgeführt. Auf Basis dieser Literatur wurden in einem nächsten Schritt wieder zunächst nationale und in weiterer Folge daraus internationale Empfehlungen formuliert. Der Grad der Zustimmung wurde dokumentiert und die Antworten nach Evidenzgrad klassifiziert.

Ergebnisse: Ein österreichisches Expertengremium erstellte unter Zuhilfenahme der verfügbaren Literatur 10 Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie der Gicht bzw. Hyperuricämie.
Nach Publikation der internationalen 3e-Empfehlungen präsentieren wir hier einen Überblick über die nationalen österreichischen Fragen und Experten-Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie der Gicht 2013 sowie einen Vergleich der österreichischen mit den internationalen Empfehlungen.

Dr. Judith Sautner, Johann Gruber, Manfred Herold, Jochen Zwerina, Burkhard F. Leeb, Wiener klinische Wochenschrift 3/4/2014

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