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Innere Medizin 5. Februar 2014

Alkohol und Knochen

Alkohol wird weltweit konsumiert, wobei Ausmaß sowie Art und Weise des Alkoholgenusses stark von sozialen, kulturellen und religiösen Faktoren beeinflusst werden. Betreffend Art und Intensität des Alkoholkonsums kann im Wesentlichen zwischen a) leichtem unregelmäßigen, b) schwerem chronischen und c) binge drinking (Komatrinken) unterschieden werden. Regelmäßiger Alkoholkonsum in größeren Mengen hat schwerwiegende negative Auswirkungen auf verschiedene Organe, so auch auf den Knochen. Am Knochen entwickelt sich durch Alkoholeinwirkung eine Osteoporose, wobei die pathophysiologischen Mechanismen dabei komplex erscheinen. Chronischer Alkoholgenuss wird folglich als eigenständiger Risikofaktor für Osteoporose angeführt. Die Übersicht stellt die unterschiedlichen Mechanismen und Effekte von Alkohol in der Osteoporoseentstehung dar. Neben den direkten Auswirkungen von Alkohol auf die Knochenmasse, Knochenstoffwechsel und Knochenstärke werden auch mit Alkohol assoziierte hormonelle Veränderungen sowie negative Lebensumstände wie Mangelernährung, verminderte körperliche Aktivität als Ursachen dargestellt.

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