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Innere Medizin 30. Juni 2005

Weißdorn hält Herz auf Trab

Je nach Genese lassen sich tachykarde Rhythmusstörungen in die benigne supraventrikuläre und die maligne ventrikuläre Form einteilen. Vor allem die ventrikuläre Tachykardie ist häufig akut lebensbedrohlich und mit einer erhöhten Mortalität verbunden. Bei der Behandlung tachykarder Zustände handelt es sich stets um eine symptomatische Therapie, die allerdings von vitaler Bedeutung sein kann.

Mit dem Phyto-Präparat lässt sich die linksventrikuläre Funktion in Ruhe und unter Belastung verbessern, die körperliche Leistungsfähigkeit wird erhöht und die Lebensqualität nimmt zu. Dies haben meist kleinere klinische Studien ergeben, in die Patienten im NYHA-Stadium II einbezogen worden waren. Auch bei Patienten im NYHA-Stadium III ließ sich mit einem Crataegus-Extrakt die körperliche Leistungsfähigkeit steigern: Belegt hat dies eine Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie mit dem Crataegus-Extrakt WS1442 versus Placebo. Mit dem Phytopharmakon nahm die Leistung auf dem Fahrradergometer signifikant zu. Ob sich mit Crataegus-Extrakt zusätzlich auch die Mortalitätsrate senken lässt, wird in der SPICE-Studie (Survival and Prognosis Investigation of Crataegus Extrakt WS1442) untersucht.

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