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Innere Medizin 30. Juni 2005

Die Kardiologie im "globalen Dorf"

Viele Gesellschaften aus dem Spezialgebiet der Kardiologie nutzen heute das WWW, um über Forschungsergebnisse oder Leitlinien zu informieren. Einen kleinen Ausschnitt präsentiert die ÄRZTE WOCHE nachfolgend.

Österreichische Kardiologische Gesellschaft: http://www.atcardio.at/

Die "Österreichische Kardiologische Gesellschaft" umfasst derzeit mehr als 1.000 Mitglieder und bietet als wissenschaftliche Vereinigung auch Interessenten aus anderen Fachgebieten die Möglichkeit, Vollmitglied der Gesellschaft zu werden. International engagieren sich führende österreichische Kardiologen im Vorstand der Europäischen Gesellschaft sowie in praktisch allen Arbeitsgruppen auf Europaebene. Im Internet präsentiert sich die Gesellschaft mit einer dynamischen Homepage, auf der man aktuelle Meldungen der Gesellschaft sowie Hinweise zu den diversen Arbeitsgruppen finden kann. Eine umfangreiche Linksammlung rundet das Webangebot der Gesellschaft ab.

Abteilung für Kardiologie der Universität Wien: http://www.kard.at/

Die Abteilung für Kardiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin II Wien bietet mit dieser Web-Site eine übersichtliche Information für Ärzte, Studenten und Patienten. Zusätzlich werden auch die Forschungsschwerpunkte der Abteilung vorgestellt. 

European Society of Cardiology: http://www.escardio.org/

Die 1949 gegründete ESC ("European Society of Cardiology") präsentiert sich im Internet mit einer attraktiven und dynamisch gestalteten Homepage, die neben einer Fülle nützlicher Hinweise auf Publikationen oder internationale Arbeitsgruppen durch eine beeindruckende Linksammlung zum Thema besticht. Links zu europäischen und internationalen Organisationen, Gesellschaften und Vereinigungen findet der Benutzer ebenso wie zu WWW-Darstellungen diverser Zeitschriften und elektronischer Journale, Bibliotheken und Sites mit Guidelines für das Fachgebiet. Die Homepage führt aber auch zu Webadressen wie "Computers in Cardiology", "Foetal Electrocardiography" oder zu "CardioVillage.com". 

The European Heart Journal: http://www.harcourt-international.com/journals/euhj/

Das "European Heart Journal" erscheint 24 Mal im Jahr und gehört zu den führenden internationalen Publikationen für den niedergelassenen Kardiologen. In jeder Ausgabe arbeitet ein Team von Experten zusammen, die ihre Erfahrungen und verschiedenen Annäherungen im Umgang mit dem Patienten austauschen. 
Das Journal veröffentlicht Originalartikel aller Bereiche der kardiovaskulären Medizin und Chirurgie sowie neueste Forschungsergebnisse. Es berichtet auch von der Arbeit der WHO oder anderer internationaler Organisationen. Die Homepage ermöglicht die Subskription, Registration sowie das Lesen von Artikeln nach einem Log-in mit dem persönlichen Passwort. Mitglieder der ESC haben Anspruch auf eine günstigere Registrationsgebühr. 

European Heart Network: http://www.ehnheart.org/

Das EHN ("European Heart Network") setzt sich aus 28 Mitgliedsorganisationen in 24 europäischen Ländern einschließlich Zentral- und Osteuropa zusammen. Gegründet wurde diese Organisation 1992. Um die Gesundheitspolitik auch auf Europaebene entsprechend fördern zu können, wurde ein Büro in Brüssel eröffnet und vermehrt mit der EU zusammengearbeitet. Artikel 129 im Maastrichtvertrag aus dem Jahre 1993 gibt der EU ein Mandat bezüglich "Public Health"-Fragen. Auf der Homepage des EHN findet der User wertvolle Kontaktadressen der diversen Mitgliedsorganisationen - noch ohne Österreich. Newsletter, Annual Reports und andere Publikationen informieren über Aktivitäten der Vereinigung.

Kardiologische Kongresse: http://www.cardio-congress.com

Diese Website bietet einen guten Überblick über alle wichtigen, weltweiten kardiologischen Kongresse und Ereignisse, inklusive Anmeldungsmöglichkeiten und Links zu anderen relevanten Seiten.

Institut für klinisch-kardiovaskuläre Forschung: http://www.ikkf.de/

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie gründete in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft leitender kardiologischer Krankenhausärzte und dem Bundesverband niedergelassener Kardiologen das Institut für klinisch-kardiovaskuläre Forschung (IKKF). Grund dafür war das nach Ansicht der Beteiligten schlechte Image der klinischen Forschung in Deutschland, das in einer mangelnden Einsicht in die Notwendigkeit sowie den fehlenden personellen Kapazitäten angesichts des fortschreitenden Stellenabbaus im Gesundheitswesen, sowie ungenügenden Kenntnissen bei Ärzten und medizinischem Assistenzpersonal bezüglich Durchführung klinischer Prüfungen aber auch fehlender Logistik vor Ort begründet sei. Als Folge davon verlagerten immer mehr pharmazeutische Unternehmen und Gerätehersteller ihre Forschungsaktivitäten wie auch -gelder in Länder außerhalb Deutschlands. Als Hauptaufgabe betrachtet der IKKF, den Forschungsstandort Deutschland attraktiver zu gestalten. Dazu will das Institut die Bereitschaft in Kliniken und Praxen erhöhen, sich an großen Studien zu beteiligen. Momentan kooperieren mehr als 500 Kliniken mit kardiologischem Schwerpunkt und mehr als 250 niedergelassene Kardiologen mit dem IKKF. Auf der Homepage des IKKF findet man genauere Informationen zu diesem ambitionierten Vorhaben.

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie: http://www.dgkardio.de/

Die Gründung der DGK ("Deutsche Gesellschaft für Kardiologie") geht auf das Jahr 1927 zurück. Somit zählt sie zu den ältesten Vereinigungen im Bereich Kardiologie in Europa. Auf ihrer Homepage findet der Benutzer einen wahren Informationsschatz. Angefangen bei diversen Positionspapieren, Leit- und Richtlinien, über eine gut "verlinkte" Seite mit Hinweisen auf Tagungen und Kongresse bis hin zu einer Übersichtsseite aller Preise und Stipendien bietet diese Site dem User viele nützliche Features. Weiterführend von dieser Internetadresse kommt der Surfer auch zur "Weiter- und Fortbildungsakademie Kardiologie" der DGK sowie zu den "Cardio News". Ein aktualisierter Kalender und eine Linksammlung runden dieses umfangreiche und durch eine schnelle Navigation bestechende Angebot ab.

European Board for Accreditation in Cardiology: http://www.ebac-cme.org/

EBAC ist eine gemeinsame Initiative von ESC ("European Society of Cardiology") und der UEMS-CS (kardiologische Sektion der "European Union of Medical Specialists"). Die beiden Organisationen unterstützen EBAC mit ihrer wissenschaftlichen Kompetenz und ihrer politischen Legitimation.

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