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Innere Medizin 30. Juni 2005

Zum Weltherztag: "A heart for life"

Im vergangenen Jahr wurde von der "World Heart Federation", der weltweiten Dachorganisation aller Kardiologischen Gesellschaften und Herzfonds in 95 Ländern, der "Weltherztag?ins Leben gerufen - mit der Zielsetzung, das Bewusstsein für die verschiedenen Herzerkrankungen und vor allem auch für deren Prävention zu fördern.

Traurige Zahlen

Zur Veranschaulichung einige Zahlen: Weltweit sterben etwa 6,2 Millionen Menschen jährlich an den Folgen der koronaren Herzkrankheit, 4,3 Millionen an einem Insult und 2,6 Millionen an den Folgen anderer kardiovaskulärer Erkrankungen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen mit großem Abstand die Statistik der Todesursachen an; in Österreich gehen jährlich mehr als die Hälfte aller Todesfälle auf das Konto dieser Erkrankungen. Wer glaubt, es handelt sich um ein Wohlstandsphänomen, irrt: Auch in den Entwicklungsländern ist die Situation nicht viel anders.

Wir alle wissen über die ursächlichen Faktoren wie Fehlernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkoholkonsum usw. Und nicht einmal wir leben immer so, wie man es sich von ÄrztInnen erwarten würde.... Das Motto des diesjährigen Weltherztages lautet "A heart for life" mit dem Logo "Let it beat!" und beschäftigt sich vor allem mit gesunder Lebensführung. Auf der ganzen Welt werden Läufe, Diskussionen, aerobic sessions, Tanzwettbewerbe, Informationsveranstaltungen, Vorsorgeuntersuchungen etc. organisiert.

So auch in Österreich, wo der Österreichische Herzfonds in Kooperation mit dem Rundfunk einige Aktivitäten für den 30. September plant, zum Beispiel Interviews mit österreichischen Kardiologen. Die Informations- und Aufklärungstätigkeit gehört heutzutage zu einer der wichtigsten ärztlichen Aufgaben - damit dem Herztod wirklich Schach geboten werden kann.

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