zur Navigation zum Inhalt
 
Innere Medizin 1. April 2007

Interventionelle Therapie bei Venenbypassveränderungen

GRUNDLAGEN: 10 bis 15 Jahre nach einer koronaren Bypass-Operation entwickeln 30 bis 50% aller Patienten schwere Veränderungen an den venösen Grafts. Diese führen dann zu Angina pectoris Beschwerden oder gar zu Myokardinfarkten. Aufgrund der komplexen Pathophysiologie von degenerativ veränderten Venenbypässen, sind interventionelle Eingriffe an mit einem schlechten unmittelbaren als auch langfristigen Erfolg behaftet. METHODIK: Übersicht der Literatur. ERGEBNISSE: Zahlreiche technische und medikamentöse Innovationen haben zwar zu einer Verbesserung geführt, das Auftreten von Komplikationen sowie das Problem der Restenosen sind jedoch nach wie vor nicht optimal gelöst. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Schwere degenerative Veränderungen an venösen Grafts verbleiben nach wie vor eine schwierige therapeutische Herausforderung. Weder interventionelle noch aggressive antithrombotische Ansätze haben bisher zu zufriedenstellenden Ergebnissen geführt.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben