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Innere Medizin 10. April 2006

Leber-, Magen- & Darmspezialitäten

Körperhöhlen zu betrachten ist ein alter Wunsch der Medizin. Ausgrabungen aus Pompeji zeigen, dass bereits in der Antike diesbezügliche Versuche unternommen wurden - galt doch in der Antike der Bauch auch als ein möglicher Sitz der Seele.
Die Geschichte der modernen Gastroenterologie beginnt schon beim 1. Kongress für Innere Medizin 1882 in Wiesbaden mit Tendenzen zur Bildung von Untergruppen. Ismar Boas eröffnete dann 1886 in Berlin eine Praxis als "Spezialist für Magen-Darm-Krankheiten", 1890 erschien sein erstes Buch über Magenkrankheiten.

Die erste Gesellschaftsgründung für Gastroenterologie erfolgte 1897 in New York, nachdem schon 1888 Einhorn den ersten Lehrstuhl für dieses Fach - auch in der amerikanischen Metropole - erhalten hatte.
Im deutschsprachigen Raum wurde die erste Fachtagung über Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten 1914 in Bad Homburg abgehalten, zur Gesellschaftsgründung kam es aber wegen des 1. Weltkrieges erst im Jahr 1925. 
Dieser "Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten" gehörten in der Regel auch die österreichischen Spezialisten an.

Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie entstand 1967/68; der Zusatz "und Hepatologie" kam 1990 dazu - die "ÖGGH" war gegründet.
Im Oktober vergangenen Jahres fand in Salzburg die 34. Jahrestagung der ÖGGH, wiederum mit den KollegInnen aus Bayern, statt. Den Vorsitz führten Frau Prof. Dragosics aus Wien und Prof. Classen aus München.
Unser Fokus basiert auf den dort gehaltenen Vorträgen österreichischer und deutscher Experten aus dem jeweiligen Spezial-
gebiet.

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