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Innere Medizin 10. April 2006

Expertentipps für den Pollenallergiker-Alltag

Pollenallergiker haben´s leichter, wenn sie sich an einige Regeln halten. Auf dem Land ist die Pollenbelastung in den frühen Morgenstunden am stärksten, in der Stadt hingegen abends. Daher: Schlafzimmer erst nachts lüften, die Fenster am frühen Morgen schließen und auch tagsüber geschlossen halten.

Weiters: täglich Staubsaugen, um Pollen auf Teppichen und Möbeln zu entfernen. Betroffene sollten sich zudem möglichst jeden Abend vor dem Zubettgehen die Haare waschen und die Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer ablegen, um keine Pollen einzuschleppen; Wäsche nicht im Freien trocknen, weil Pollen daran haften bleiben. Beim Autofahren sollten die Lüftung ausgeschaltet und Fenster geschlossen bleiben. Sport im Freien sollte ebenso vermieden werden wie gründliches Durchlüften der Wohnung oder Spaziergänge zu den Spitzenzeiten des Pollenfluges. Grundsätzlich sollten Allergiker auf das Rauchen lieber verzichten, um den Allergenen durch die ständige Reizung der Atemwege nicht noch den Angriff auf die Schleimhäute zu erleichtern.

Bei ihrer Urlaubsplanung sollten sich Allergiker am Pollenkalender orientieren. Eine Ferienreise ist dann am günstigsten, wenn zu Hause der jeweils allergieauslösende Pollen "Hochsaison" hat. Vor allem in den Hochgebirgen und am Meer, wo es reichlich pollenarme Luft gibt, können Allergiker durchatmen.

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