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Innere Medizin 10. April 2006

Blüteperioden in Österreich

In Österreich können 3 wichtige Blüteperioden unterschieden werden: 

Blüteperiode 1: Frühling (Februar-April), Blüteperiode der Bäume: 
Die Blüte ist stark von den Wetterverhältnissen abhängig. Die Pollenbelastung ist prinzipiell bei warmem Schönwetter stärker. Hasel und Erle blühen eher früher, die stärksten Belastungen werden jedoch von Mitte März bis Mitte April durch Birkenpollen verursacht. Baumpollenallergiker leiden oft zusätzlich unter Nahrungsmittelallergien gegen botanisch verwandte pflanzliche Nahrungsmittel, zum Beispiel Haselnüsse, Äpfel.

Blüteperiode 2: Frühsommer (Mai-Juli), Blüteperiode der Gräser/Getreide:
Zeit der häufigsten Pollenallergie. Da die Gräser botanisch mit den Getreiden verwandt sind, reagieren diese Allergiker auch auf diverse Getreidepollen. Das bedeutet nicht, dass eine Allergie gegen Getreideprodukte (Brot usw.) besteht. Die Pollenbelastung ist bei Schönwetter stärker. 

Blüteperiode 3: Spätsommer/Herbst (Juli-September), Blüteperiode der Kräuter:
In Österreich dominiert die Allergie gegen den Beifuß und Ragweed, zwei artverwandte Unkrautpflanzen. Auch an die Beifußpollenallergie sind manchmal Nahrungsmittelallergien gekoppelt, und zwar gegen Sellerie und Gewürze (besonders Kräuter). In Ost-österreich nimmt der Einfluss von Ragweed-Pollen jährlich zu.

Quelle: www.allamb.at

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