zur Navigation zum Inhalt
 
Innere Medizin 1. Februar 2007

Die Bedeutung von c-kit-Mutationen in der histomorphologischen Dignitätsbeurteilung von gastrointest

GRUNDLAGEN: Gastrointestinale Stromatumore (GISTs) sind durch sogenannte "gain of function" Mutationen des c-kit-Protoonkogen gekennzeichnet. Wir haben uns entschlossen, die Auswirkungen von c-kit-Genmutationen auf Tumorgröße und Mitoserate, die beiden wichtigsten histomorphologischen Parameter der Dignitätsbeurteilung, zusammengefasst im Fletcher-Schema, zu untersuchen. METHODIK: Wir haben 43 GIST-Fälle auf c-kit-Mutationen in den Exons 9 und 11 mittels Polymerasekettenreaktion und DNA-Sequenzierung untersucht. ERGEBNISSE: c-kit-Mutationen wurden in 44,2% der untersuchten GISTs entdeckt. In der statistischen Auswertung konnten wir keine Auswirkung der c-kit-Mutationen auf Tumorgröße und Mitoserate finden. Weiters konnten wir eine leichte Korrelation zwischen MIB1 und Dignität nachweisen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: c-kit-Mutationen waren in den einzelnen Tumor-Risikogruppen unterschiedlich verteilt. Somit zeigten unsere Ergebnisse, dass die c-kit-Mutationsanalyse in der routinemäßigen histomorphologischen Dignitätsberurteilung von GISTs nach dem Fletcher Schema nicht hilfreich ist.

M. Koelz, N. Wick, T. Winkler, F. Längle, F. Wrba, European Surgery

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben