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Innere Medizin 18. Juni 2013

Prävalenz und Status Quo von Arthrosen in Österreich. Analyse epidemiologischer und sozialer Gesundheitsdeterminanten anhand einer repräsentativen Querschnittsstudie

Arthrosen haben eine enorme Auswirkung auf die Mobilität und Funktionsfähigkeit und führen zu Einbußen in den Aktivitäten des täglichen Lebens und der Lebensqualität. Es war die Absicht unserer Analyse, die Prävalenz von selbstberichteten ärztlich diagnostizierten Arthrosen mittels einer repräsentativen bevölkerungsbasierten Studie mit einem Umfang von 15.474 Personen zu ermitteln. Die Arthroseprävalenz betrug 11,9 % bei Männern und 18,6 % bei Frauen. 73,4 % der betroffenen Männer und 74,9 % der Frauen berichteten über erhebliche Schmerzen in den letzten 12 Monaten. 60,3 % der männlichen und 67,0 % der weiblichen ArthrosepatientInnen berichteten, dass die Erkrankung in dieser Zeit behandelt wurde. Alter, sozio-ökonomische Parameter, Übergewicht und Adipositas sowie eine ländliche Wohnregion waren Prädiktoren für Arthrosen. Obwohl der Ausbruch einer Arthrose üblicherweise nicht verhindert werden kann, könnten Public Health- und Präventionsprogramme die Lebensqualität deutlich verbessern, wenn sie Geschlechts- und Altersaspekte sowie das persönliche Potential adäquat berücksichtigen.

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