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Innere Medizin 30. Juni 2005

HP-Status vor NSAR prüfen

Hongkong. Sollen Patienten langfristig mit einem nicht-steroidalen Antirheumatikum (NSAR) behandelt werden, lohnt es sich, zu überprüfen, ob sie mit Helicobacter pylori infiziert sind. Denn durch eine Eradikation lässt sich das Ulkus-Risiko stark mindern - so die Ergebnisse einer Studie von Dr. Francis K. L. Chan vom Prince of Wales Hospital in Hongkong (Lancet, 359, 2002, 9). 

Der Wissenschaftler hat 100 Patienten untersucht, die alle mit Helicobacter pylori infiziert waren und für sechs Monate mit einem klassischen NSAR behandelt wurden.
Bei der einen Hälfte wurde Helicobacter mit einer Tripeltherapie eradiziert. Von diesen Patienten hatten zwölf Prozent endoskopisch sichtbare Läsionen, bei den anderen waren es 34 Prozent.

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