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Innere Medizin 27. April 2013

Erfahrung mit dem Einsatz von Lenalidomid in einer österreichischen Nicht–Studienpopulation mit fortgeschrittener Myelofibrose

Die Wirksamkeit von Lenalidomid bei Patienten mit Myelofibrose stellt sich in der Literatur nicht ganz einheitlich dar. Das Ziel dieser Arbeit war die Wirksamkeit von Lenalidomid in einer „real world“ Population von Patienten mit Myelofibrose zu evaluieren, die das Medikament im Rahmen eines „named patient“ Programms in Österreich zur Verfügung gestellt bekamen. Das mediane Alter der 22 eingeschlossenen Patienten betrug 68 Jahre. Dreizehn Patienten hatten eine primäre Myelofibrose, 8 eine post-Polycythämia vera- und ein Patient eine post-Essentielle Thrombocythämie–Myelofibrose. Die teilweise schwere Vorbehandlung spiegelte sich im Risikoprofil (Dynamic International Prognostic Scoring System) wider, in dem alle Patienten in der intermediate-2 oder Hochrisikogruppe vertreten waren. Die Gesamtansprechrate lag bei 12,5 %, sodass von einem moderaten Ansprechen auf Lenalidomid in dieser Patientenkohorte auszugehen ist. Limitierende Faktoren scheinen das fortgeschrittene Stadium der Erkrankung sowie das Risikoprofil der Patienten darzustellen.

Sonja Burgstaller, Michael Fridrik, Sabine Hojas, Thomas Kühr, Heinz Ludwig, Beate Mayrbäurl, Rainer Pöhnl, Michael Pötscher, Ernst Schlögl, Daniela Zauner, Josef Thaler, Heinz Gisslinger, Wiener klinische Wochenschrift 7/8/2013

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