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Innere Medizin 6. April 2013

Rasche Prototypen-Technik in der präoperativen Planung der totalen Hüft-Arthroplastie mit speziell angefertigten femoralen Komponenten

Eines der Probleme, mit dem wir in der Praxis konfrontiert sind, sind Patienten mit schwer gestörten anatomischen Strukturen des Hüftgelenks, da in solchen Fällen oft eine Inkompatibilität zwischen den Standard-Implantaten und dem Empfängerknochen besteht. Diese Inkompatibilitäten treten zumeist bei extremer Verengung des femuralen Knochenmarkskanals oder manchmal bei Störungen der anatomischen Diaphysenachse des Femurs ein. Sie werden bei jüngeren Patienten angetroffen, die üblicherweise druckfeste zementfreie Implantate benötigen, um eine normale Überlebenszeit des Implantats zu erreichen. Bei diesen besonderen Patienten könnten speziell angefertigte Komponenten der Prothesen eine Alternative darstellen. Darüber herrscht aber keine einhellige Meinung.

Die Verwendung von Modellen des Empfängerknochens und des Prothesenimplantats kann in dem Beurteilungsprozess, welche die optimale Prothese ist, hilfreich sein. Jene Modelle, die nicht in den Knochenmarkskanal eingefügt werden können oder die den Empfängerknochen verletzen könnten, werden eliminiert.
Das Design des Prototyps und die Darstellung der Struktur sowohl des Implantats als auch des Femurs mit Hilfe einer wenig zeitaufwendigen Technologie der Produktion des Prototyps stellen einen bedeutenden Vorteil für diese Art der Operation dar. Sie eröffnet die Möglichkeit, präoperativ die Einfügung der femoralen Komponenten in den Knochenmarkskanal zu simulieren.

Cosmin Faur, Nicolae Crainic, Carmen Sticlaru, Cristian Oancea, Wiener klinische Wochenschrift 5/6/2013

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