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Innere Medizin 30. Juni 2005

Schwergewichtiges Online-Thema Diabetes

Diabetes gehört weltweit zu den häufigsten Erkrankungen, und die Inzidenz steigt immer weiter. Speziell in den Industrieländern ist die Zuckerkrankheit ein schwergewichtiges Thema, wobei die Weichen in Richtung Typ-2-Diabetes - durch Übergewicht, Bewegungsmangel - oft schon in jungen Jahren gestellt werden. Denn Diabetes ist zumeist keine Krankheit, die plötzlich entsteht. Vielmehr füllt sich das Fass solange, bis es überläuft, und die Diagnose "Diabetes" vorliegt. Im Sinne der Volksgesundheit ist es daher wichtig, dass Gesunde wie auch Betroffene leichten Zugang zu einschlägiger Gesundheits-Fachinformation bekommen. Dafür bietet das Internet einmalige und bisher noch nicht da gewesene Kommunikationsmöglichkeiten. Um allerdings schnell zu den benötigten Informationen zu gelangen, braucht es eine strukturierte Vorgehensweise. Daher hat die Redaktion der ÄRZTE WOCHE versucht, die wichtigsten Links zum Thema Diabetes für den Interessierten zusammenzustellen.

Medizinische News für Ärzte
www.medaustria.at

Eine Plattform für Ärzte und medizinisches Personal, die jedoch eine Anmeldung des Benutzers erfordert. Nach erfolgter Registrierung werden dem User viele fachspezifische Links aus den Bereichen "Kliniken, Institute und KH-Abteilungen", "Ordinationen", "Kongresse", "Journale" und "Organisationen" sowie die so genannten "Medaustria-Nachrichten" aus dem entsprechenden Fachgebiet geboten. Auch zum Thema Diabetes finden sich bei Medaustria eine Fülle an neuesten Informationen.

Aktive Diabetiker Austria
www.aktive-diabetiker.at/index.htm

Diese Site, die von und für Diabetiker gestaltet wird, will dem Erkrankten die Angst vor seiner Krankheit nehmen. Oberstes Ziel dieser Initiative ist Aufklärung und gegenseitige Hilfe im Umgang mit Diabetes und den Behörden. Ein umfangreicher Terminkalender berichtet über Events und Informationstage. Ergänzend wird dem Besucher Wissenswertes in populärwissenschaftlicher Form sowie eine ansehnliche Linksammlung geboten.

Österreichische Diabetikervereinigung
www.diabetes.or.at 

Die Österreichische Diabetikervereinigung verfolgt mit ihrer Homepage die gleichen Ziele wie die oben erwähnte Site. Angefangen bei den neuesten News bis hin zu Erklärungen unter der Rubrik "Terminus technicus" soll dem Diabetiker das Verstehen seiner Erkrankung leichter gemacht werden. Viel Platz wird der Kommunikation eingeräumt. Ein Chatroom sowie Diskussionsforen zu diversen Themen oder ein Bereich, der sich "ihre Meinung" nennt, geben dem Erfahrungsaustausch unter Betroffenen den notwendigen Raum. Einschlägige Adressen und die obligate Linksammlung runden das Angebot ab.

European Association for the Study of Diabetes
www.easd.org 

Die EASD ("European Association for Study of Diabetes") wurde mit dem Ziel, die Diabetesforschung zu fördern und das neue Wissen in diesem Bereich schnell zugänglich zu machen, gegründet. Eine aktive Mitgliedschaft ist für Ärzte und Wissenschaftler möglich. Auf der Webseite findet man Informationen zu den jährlich stattfindenden Tagungen, zur Mitgliedschaft sowie Kontakte zu den verschiedensten Interessensgruppen in der Diabetesforschung. Ein Hinweis auf die monatlich erscheinende Zeitschrift "Diabetologica" dieser Organisation rundet das Informationsangebot ab.

MedBioWorld
www.sciencekomm.at

"MedBioWorld", ein Portal in den Bereichen Medizin und Biowissenschaften, bietet unter "Medical Journals" Zugriff auf englischsprachige Fachzeitschriften, die sich dem Thema Diabetes widmen. Die Beiträge in den Zeitschriften können oft direkt aufgerufen oder als PDF-Dokumente heruntergeladen werden. "Medical Resources" auf der Einstiegsseite führt zu einer Übersicht von Diabetesfachorganisationen und -instituten sowie wertvollen Webportalen, die sich mit dem Thema Diabetes befassen.

professional diabetes-world.net
http://professional.diabetes-world.net

Die Initiative "diabetes-world.net" wird getragen und wissenschaftlich unterstützt von Bertelsmann-Springer Medizin Online. Der "Health Professional" kann sich hier über diverse Publikationen informieren. So wird z.B. im Literaturservice über neueste internationale Studien referiert oder auf die aktuellen deutschen, europäischen und amerikanischen Leitlinien zur Diagnose und Behandlung des Diabetes und seiner Folgeerkrankungen hingewiesen. Links zu deutschen und internationalen Fachzeitschriften und die Info über deren Online-Verfügbarkeit helfen bei der Literatursuche. Eine Vorschau auf deutsche und internationale Kongresse zum Thema Diabetes mit Links zu den Kongress-Homepages fehlen genauso wenig wie Kongressberichte. Grundlegende und aktuelle Studien zum Thema Diabetes mellitus: Von UKPDS über DCCT bis HOPE (mit Zusammenfassung, Abstracts sowie ggf. Volltext der Hauptstudien und Medline-Abstracts weiterer Studien) machen die Site sehr empfehlenswert.

DiabCare Q-Net
www.diabcare.de

Das europaweite Consortium von "DiabCare Q-Net" umfasst Mitgliedern aus Forschung, Industrie sowie dem Pflegeberiech, die mit telemedizinischen Methoden anonymisierte Feedbackdaten von Patienten auswertet. Auf der Homepage findet man allgemeine Informationen über Diabetes sowie Stellenwert und Kontaktadressen der diversen medizinischen Partnerinstitute.

The Diabetes Monitor
www.diabetesmonitor.com

"The Diabetes Monitor" ist ein US-amerikanisches Portal, das sich vorwiegend an Diabetes-Erkrankte wendet. Links zu anderen Diabetes-Webseiten und Fachzeitschriften sowie ein Expertenteam, das für Anfragen zur Verfügung steht, wollen den Patienten in seinem Bestreben, Hauptakteur bei der Therapie seines Leidens zu werden, unterstützen. Ausführlich wird aber auch auf eigenen Seiten über sämtliche Fragen, die den Diabetiker im Alltag beschäftigen, informiert.

Diabetic Retinopathy Foundation
www.retinopathy.org

Der Laie wird hier über Ursachen und Folgen der durch Diabetes verursachten Retinopathie aufgeklärt. Bilder illustrieren den Text und machen so auch für den medizinisch interessierten Betroffenen diese Folgeerkrankung anschaulich. Links zum Thema vervollständigen das kleine, aber informative Angebot dieser Web-Initiative. 

Weitere Links

DR. Gerhard Weigl, Ärzte Woche 17/2001

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