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Innere Medizin 28. Februar 2013

Spitalspatient mit HIV durch infizierte Blutkonserve angesteckt

Diagnotisches Fenster


In Österreich ist ein Spitalspatient durch eine Blutkonserve mit dem HI-Virus infiziert worden. Das gab das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK), das die Konserve geliefert hatte, am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. "Wir sind tief betroffen, dass es zu dieser Übertragung gekommen ist und unser Mitgefühl gilt der betroffenen Person und ihren Angehörigen", erklärte ÖRK-Generalsekretär Werner Kerschbaum.



Die Infektion sei seit Mittwoch bestätigt, sagte ÖRK-Sprecherin Monika Primenz zur APA. Zu Spender und Patient würden keinerlei Daten bekanntgegeben.

Die Infektion erfolgte den Angaben zufolge innerhalb des sogenannten diagnostischen Fensters. Das bedeutet, dass in den ersten Tagen einer Neuinfektion das HI-Virus im Blut nicht nachweisbar, eine Übertragung jedoch schon möglich ist. Dieses Restrisiko kann mit keinem zur Verfügung stehenden Test ausgeschlossen werden. Das maximale Restrisiko, dass es zu so einem Fall kommt, beträgt laut ÖRK 1 zu 2,5 Millionen.

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