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Innere Medizin 1. August 2006

Extraösophageale Manifestationen der Reflux Erkrankung

GRUNDLAGEN: Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) ist die häufigste Erkrankung des oberen Gastrointestinaltraktes in der westlichen Welt. Extraösophageale Manifestationen von GERD stellen neu erkannte, wichtige Zusammenhänge dar. METHODIK: Pubmed-basierte Literatursuche bezüglich extraösophagealer Manifestationen von GERD. ERGEBNISSE: Extraösophageale Manifestationen von GERD sind Asthma, chronischer Husten, Heiserkeit, Otitis media, atypischer Verlust von Dentin, idiopathische Lungenfibrose, chronische Bronchitis, Pneumonie und plötzlicher Kindstod. In diesem Artikel werden diese Erkrankungen im Einzelnen diskutiert, wobei derzeit über Prävalenz und Inzidenz derselben wenig bekannt ist. Diagnose und Therapie sind eng verknüpft, und ein Therapieversuch mit Protonenpumpenhemmern ist häufig ein erster Ansatz. Inwieweit die laparoskopische Fundoplikation eine therapeutische Rolle spielen kann, ist bislang nicht exakt definiert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Verständnis, dass GERD extraintestinale Erkrankungen verursachen kann, hat entscheidende Bedeutung bei zukünftigen Therapieansätzen.

H. Bonatti, D. Ferguson, H. Wykypiel, J. Aranda-Michel, S. R. Achem, R. A. Hinder, K. DeVault, European Surgery

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