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Innere Medizin 29. Juni 2012

Dabigatran bei Patienten mit Vorhofflimmern: Management bei invasiven Eingriffen

Chirurgische und andere interventionelle Eingriffe erfordern ein individuelles Abwägen des Blutungsrisikos gegenüber dem Thromboserisiko des Patienten. Da sich die neuen Antikoagulantien von den klassischen Vitamin K Antagonisten und Bezug auf Halbwertzeit und Laborkontrollen deutlich unterscheiden, sind für diese Substanzen andere Vorgehensweisen zu definieren. Ziel der vorliegenden Expertenempfehlung ist es, ein optimales perioperatives/interventionelles Management für Patienten zu beschreiben, die eine Dauertherapie mit dem kürzlich zugelassenen oralen Thrombininhibitor Dabigatran erhalten. Anhand verschiedener klinischer Routinesituationen wird das Vorgehen erläutert und der Evidenzgrad der Empfehlung angegeben. Da ein Routine-Labortest zur Bestimmung des Wirkspiegels nicht überall verfügbar ist, ist auf eine sorgfältige Anamnese, einen ausreichenden Zeitabstand zwischen der letzten präoperativen Gabe von Dabigatran und dem geplanten Eingriff sowie einer sorgfältigen Blutstillung zu achten.

A. Weltermann, M. Brodmann, H. Domanovits, B. Eber, M. Gottsauner-Wolf, W. M. Halbmayer, J. M. Hiesmayr, P. A. Kyrle, F. Längle, F. X. Roithinger, H. Watzke, R. Windhager, C. Wolf, R. Zweiker, Wiener klinische Wochenschrift 9/10/2012

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